Vergütung

Klare Regeln für volle Kostentransparenz

Die Vergütung der Rechtsanwälte ist im RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) geregelt. Grundsätzlich bestimmt sich unsere Vergütung nach dem Streitwert, also nach dem Wert der Sache, die im Streit steht. Jedem Streitwert ist eine bestimmte Gebühr zugeordnet, vgl. Anlage 2 zum RVG (http://www.gesetze-im-internet.de/rvg/anlage_2.html).

Je nach Art und Umfang der Tätigkeit fallen verschiedene Gebühren an. Die Gebühren im gerichtlichen Verfahren erster Instanz betragen im Regelfall 1,3 Gebühren für das Verfahren und 1,2 Gebühren für die Anwesenheit in den Gerichtsterminen.

Beispiel:

Sie möchten Ihre Restwerklohnforderung in Höhe von 20.000 € durchsetzen. Damit ergibt sich eine Gebühr in Höhe 742,00 €.
Ich klage die Forderung ein und gehe zum Gerichtstermin. Meine Gebühren betragen dann 2,5 (1,3 + 1,2) x 742,00 € = 1.855,00 € netto. Hinzu kommt noch die Telekommunikationspauschale in Höhe von 20,00 € sowie die Umsatzsteuer.

Alternativen

In vielen Fällen bietet sich eine Vereinbarung nach Stunden an, weil der Streitwert schlecht ermittelbar ist oder mit dem Umfang meiner Arbeit in keinem Verhältnis steht. Hier rechne ich dann minutengenau meine Arbeit ab, so dass Sie nur das bezahlen, was ich auch geleistet habe.

Eine reine Beratung ohne jede Vertretung nach außen ist stets Vereinbarungssache. Hier besteht neben dem Stundenhonorar auch die Möglichkeit, bei überschaubaren Sachverhalten eine Pauschale zu vereinbaren.